StartUp: Das richtige Produkt und der richtige Markt sind entscheidende Erfolgsfaktoren!

Erreichen und gewinnen Sie mit den Methoden des Growth hacking rund um die Uhr digital die richtigen Anfragen von Kunden, die Ihre wertvollen Leistungen und Angebote suchen, gerne und gut bezahlen und begeistert weiterempfehlen

Das richtige Produkt und der richtige Markt 

Am Anfang geht es darum das passende Produkt für den passenden Markt zum passenden Preis, sowie das passende Geschäftsmodell zu finden. Der sogenannte Product Market Fit (PMF) die Marktreife muss stimmen. Wenn das Produkt oder die Dienstleistung nicht über den PMF verfügt, wird Growth hacking nicht viel helfen. Es ist nicht sinnvoll, ein Produkt zu skalieren, wenn es nicht feststeht, dass die Kunden das Produkt mögen, und es weiterhin verwenden. In diesem Stadium sollte man sich darauf konzentrieren, dem richtigen Markt das richtige Produkt zu liefern. Die Denkweise und Methodik von Lean Startup bietet hier eine gute Möglichkeit heraus zu finden, wer die (möglichen) Kunden sind. Es ist wichtig die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen und das passende Produkt zu entwickeln, welches die Kunden begeistert und zwar so begeistert, dass sie zu Ihren ersten Botschaftern werden. Ja, es kann einige Zeit und viele Anpassungen dauern, aber wir sind uns sicher einig, dass der Versuch, ein schlechtes Produkt zu skalieren, keine Alternative darstellt.


Produkt Markt Fit

Der Product Market Fit   muss stimmen

Wenn das Produkt bereits im Markt ist und es bereits von Kunden weiterempfohlen wird, es viele zufriedene Stammkunden gib und es "nur noch" um die Skalierung geht, kann mit Growth hacking im Prinzip begonnen werden. Wenn allerdings noch nicht klar ist, ob der PMF zutrifft, sollte vorher unbedingt getestet werden. Dabei gibt es verschiedene Methoden, die zum Einsatz kommen können. Diese sind abhängig von Produkt und Markt. Die einfachste Methode ist die Kunden zur fragen. Die Frage lautet zum Beispiel: Wie würden sie sich fühlen, wenn sie unser Produkt morgen nicht mehr nutzen könnten? Zwischen vier Antworten kann der Kunde auswählen:

  1. 1) sehr enttäuscht
  2. 2)etwas enttäuscht
  3. 3)nicht enttäuscht
  4. 4)Ich benutze das Produkt nicht mehr

Wenn nach der Auswertung 40% "sehr enttäuscht" angegeben haben, dann ist das ein guter Hinweis dafür das der PMF passt.

Neben diesen einfachen Methoden und Indikatoren gibt es noch weitere Methoden. Erwähnt sei an dieser Stelle z.B. der Ansatz von Brian Balfour. Eine genaue Erläuterung ist auf seiner Seite auf Englisch zu finden.

Wachstum muss in die DNA des Unternehmens eingebettet sein  

Sobald die Marktreife erreicht wurde, ist es dennoch oft ein langer Weg, bis mit der Umsetzung des Wachstumsprozesses gestartet werden kann.Wachstum muss in die DNA des Unternehmens eingebettet sein!So ist es unbedingt erforderlich, dass alle an diesem Prozess beteiligten Personen abgeholt werden und sich dazu bekennen. Siehe dazu auch Mindset und Growth Workshop

Bevor nun mit dem Pirate Funnel im Kapitel Methode gestartet werden kann, sollten vorher unbedingt noch die folgenden Punkte erarbeitet werden, insofern sie noch nicht umgesetzt wurden.

  1. Das Geschäftsmodell-Canvas erstellen

Aus dem Englischen übersetztBusiness Model Canvas ist eine strategische Management- und Lean-Startup-Vorlage für die Entwicklung neuer oder die Dokumentation bestehender Geschäftsmodelle. Wikipedia (Englisch).

Das Business Model Canvas  beschreibt visuell, was Ihr Unternehmen "tut", auf einer einzigen Seite . Es ist ziemlich cool, einen Überblick zu erhalten und neue Leute z.B. Mitarbeiter oder Investoren abzuholen und jedem ein grundlegendes Verständnis dafür zu vermitteln, was im Unternehmen umgesetzt wird.

Das Video gibt einen kurzen Überblick (englisch).

  1. Das Value Proposition-Canvas erstellen

  2. Das Value Proposition Canvas ist eine Ergänzung zum Business Model Canvas. Dank dieser Darstellung kann man sich vorstellen, wer der Kunde ist und wie das Wertversprechen so gestaltet wird, dass der Kunde das Produkt schätzt.

Als Unternehmer ist es für Sie vielleicht offensichtlich, aber was ist mit dem Rest des Teams? Auf jeden Fall ist es immer besser, sicherzustellen, dass alle das gleiche Verständnis haben. Außerdem komm der wichtigste Punkt nach dem Ausfüllen der Vorlage. Herauszufinden, ob dies alles nur ein "Traum" für das perfekte Wertversprechen ist, oder ob es im Kundenkontakt bestehen kann.

Das Video gibt einen kurzen Überblick (englisch).

Personas ausarbeiten

Personas helfen Ihnen dabei Ihren Kunden optimal zu beschreiben und zu verstehen. Eine Persona ist ein fiktives Profil, das einen Marktteilnehmer/Kunden repräsentiert. Das Entwickeln einer Persona hilft Ihnen, Ihr Angebot genauer auf Ihre Zielkunden auszurichten, denn, Ziel ist es, sich erfolgreich in die Lage der Kunden zu versetzen, deren Denk- und Verhaltensweisen mental abzubilden und schließlich eine Lösung für ihr Problem zu finden. Sobald dies erledigt ist, ist es viel einfacher, den Kunden Produkte zu verkaufen, da Sie wissen, wonach sie suchen, wie sie optimal angesprochen werden, auf welchen Social-Media-Kanälen sie sich aufhalten usw. Bei der Entwicklung der Personas sollten Sie sich am Anfang auf Ihre 3 wichtigsten Ziel/Wunsch-Kunden fokussieren. Je präziser die Persona beschrieben wird und je genauer sie hinterfragt wird, umso besser. Überprüfen Sie Ihre Vermutungen in Bezug auf die Personas, indem Sie testen, wie diese auf das Design und die Überzeugungskraft von Ihren Nachrichten reagieren. Wenn es nicht passt, versuchen Sie den Persönlichkeitstyp zu verfeinern und die Annahmen zu validieren, bis Sie schlüssige Ergebnisse erhalten.

Beispiele wie eine Persona aussehen kann finden Sie z.B. auf https://xtensio.com/user-persona/

Preisfindung

Das Thema Preisfindung ist aus meiner Sicht auch noch explizit zu erwähnen, denn vielen Unternehmern, gerade am Anfang, fällt es schwer einen Preis oder ein Preismodell für ihre Produkte zu finden. Auch hier hilft testen und seine potentiellen Kunden direkt zu befragen.

Abschluss Bemerkung

Alle hier vorgestellten Methoden sind wichtig und sollten durchgeführt werden, bevor man mit einer Skalierung startet. Das wichtigste, meiner Meinung nach, ist allerdings nicht nur die Vorlagen auszufüllen, sondern diese einem harten Realitätstest zu unterziehen. Denn am grünen Tisch Annahmen zu treffen und Wunschvorstellungen zu Papier zu bringen, nützt überhaupt nichts, wenn diese Annahmen nicht in der Realität getestet und bestätigt werden. Deshalb immer einen Realitätscheck einplanen. Der Product Market Fit muss stimmen.

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